{"product_id":"rizatriptan-heumann-bei-migraene-5-mg","title":"Rizatriptan HEUMANN bei Migräne 5 mg","description":"\u003ch3\u003eZusammensetzung\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eDie angegebenen Mengen sind bezogen auf 1 Tablette.\u003c\/p\u003e\u003ctable\u003e\u003ctbody\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd\u003eWirkstoff\u003c\/td\u003e\n\u003ctd\u003eRizatriptan benzoat\u003c\/td\u003e\n\u003ctd\u003e7,27 mg\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd\u003eentspricht\u003c\/td\u003e\n\u003ctd\u003eRizatriptan\u003c\/td\u003e\n\u003ctd\u003e5 mg\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd\u003eHilfsstoff\u003c\/td\u003e\n\u003ctd\u003eCellulose, mikrokristalline\u003c\/td\u003e\n\u003ctd\u003e+\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd\u003eHilfsstoff\u003c\/td\u003e\n\u003ctd\u003eMaisstärke\u003c\/td\u003e\n\u003ctd\u003e+\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd\u003eHilfsstoff\u003c\/td\u003e\n\u003ctd\u003eMaisstärke, vorverkleistert\u003c\/td\u003e\n\u003ctd\u003e+\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd\u003eHilfsstoff\u003c\/td\u003e\n\u003ctd\u003eEisen(III)-oxid, rot\u003c\/td\u003e\n\u003ctd\u003e+\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003ctr\u003e\n\u003ctd\u003eHilfsstoff\u003c\/td\u003e\n\u003ctd\u003eMagnesium stearat (pflanzlich)\u003c\/td\u003e\n\u003ctd\u003e+\u003c\/td\u003e\n\u003c\/tr\u003e\n\u003c\/tbody\u003e\u003c\/table\u003e\n\u003ch3\u003eWirkung\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003e\u003cem\u003eWie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?\u003c\/em\u003e\u003cbr\u003e\n\u003cbr\u003e\nDer Wirkstoff tritt mit speziellen Bindungsstellen im Körper, den sog. 5HT-1-Rezeptoren, in Kontakt. Durch diesen Kontakt werden folgende Reaktionen ausgelöst: die bei einer Migräne erweiterten Blutgefäße ziehen sich wieder zusammen und die Freisetzung von bestimmten Botenstoffen, die Schmerzen und Entzündungen auslösen, wird gestoppt.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eAnwendungsgebiete\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003e- Migräneanfall\u003cbr\u003e\nDas Arzneimittel sollte nur nach Erstdiagnose einer Migräne durch einen Arzt angewendet werden.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eGegenanzeigen\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003e\u003cem\u003eWas spricht gegen eine Anwendung?\u003c\/em\u003e\u003cbr\u003e\n\u003cbr\u003e\nImmer:\u003cbr\u003e\n- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe\u003cbr\u003e\n- Stark eingeschränkte Leberfunktion\u003cbr\u003e\n- Stark eingeschränkte Nierenfunktion\u003cbr\u003e\n- Schlaganfall in der Vorgeschichte\u003cbr\u003e\n- Durchblutungsstörungen in der Hirnregion, auch in der Vorgeschichte (transitorische ischämische Attacke)\u003cbr\u003e\n- Bluthochdruck\u003cbr\u003e\n- Mögliche Gefahr einer Gefäßverengung am Herzen, wie bei:\u003cbr\u003e\n    - Koronare Herzkrankheit (Durchblutungsstörungen des Herzmuskels)\u003cbr\u003e\n    - Angina pectoris\u003cbr\u003e\n    - Herzinfarkt in der Vorgeschichte\u003cbr\u003e\n    - Prinzmetal-Angina (spezielle Form der Angina pectoris)\u003cbr\u003e\n- Durchblutungsstörungen der Peripherie (z.B. Arme, Beine)\u003cbr\u003e\n- Spezielle Formen der Migräne (ohne Kopfschmerz), wie:\u003cbr\u003e\n    - Basilaris-Migräne (starker Schwindel, Sprach- und Sehstörungen)\u003cbr\u003e\n    - Familiäre hemiplegische Migräne (lange Auraphase, während der es zu halbseitigen Lähmungen kommen kann)\u003cbr\u003e\n\u003cbr\u003e\nUnter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:\u003cbr\u003e\n    - Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) bei Frauen in den Wechseljahren und Männern über 40 Jahren\u003cbr\u003e\n    - Rauchen\u003cbr\u003e\n    - Nikotinersatztherapie\u003cbr\u003e\n- Erhöhte Fettkonzentration im Blut (vor allem Cholesterin) bei Frauen in den Wechseljahren und Männern über 40 Jahren\u003cbr\u003e\n- Übergewicht bei Frauen in den Wechseljahren und Männern über 40 Jahren\u003cbr\u003e\n    - Schenkelblock (spezielle Form einer Herzrhythmusstörung)\u003cbr\u003e\n- Risiko für eine Durchblutungsstörung des Herzens mit Minderleistung (Koronare Herzkrankheit) durch Familienvorgeschichte\u003cbr\u003e\n\u003cbr\u003e\n\u003cem\u003eWelche Altersgruppe ist zu beachten?\u003c\/em\u003e\u003cbr\u003e\n- Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.\u003cbr\u003e\n- Ältere Patienten ab 65 Jahren: Das Arzneimittel sollte in der Regel in dieser Altersgruppe nicht angewendet werden.\u003cbr\u003e\n\u003cbr\u003e\n\u003cem\u003eWas ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?\u003c\/em\u003e\u003cbr\u003e\n- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.\u003cbr\u003e\n- Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.\u003cbr\u003e\n\u003cbr\u003e\nIst Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eNebenwirkungen\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003e\u003cem\u003eWelche unerwünschten Wirkungen können auftreten?\u003c\/em\u003e\u003cbr\u003e\n\u003cbr\u003e\n- Schlaflosigkeit\u003cbr\u003e\n- Schwindel\u003cbr\u003e\n- Schläfrigkeit\u003cbr\u003e\n- Missempfindungen\u003cbr\u003e\n- Kopfschmerzen\u003cbr\u003e\n- Taubheitsgefühl\u003cbr\u003e\n- Konzentrationsstörungen\u003cbr\u003e\n- Herzklopfen\u003cbr\u003e\n- Beschwerden im Mundrachenraum\u003cbr\u003e\n- Übelkeit\u003cbr\u003e\n- Mundtrockenheit\u003cbr\u003e\n- Erbrechen\u003cbr\u003e\n- Durchfall durch Arzneimittel\u003cbr\u003e\n- Verdauungsbeschwerden durch Medikamente\u003cbr\u003e\n- Flüchtige, spontan auftretende Hautrötung mit Hitzegefühl, vor allem im Gesicht (Flush)\u003cbr\u003e\n- Schweregefühl in bestimmten Körperregionen\u003cbr\u003e\n- Nackenschmerzen\u003cbr\u003e\n- Steifheit\u003cbr\u003e\n- Kraftlosigkeit bzw. Schwäche\u003cbr\u003e\n- Müdigkeit\u003cbr\u003e\n- Bauchschmerzen\u003cbr\u003e\n- Brustkorbschmerzen\u003cbr\u003e\n- Orientierungsstörung\u003cbr\u003e\n- Nervosität\u003cbr\u003e\n- Störung der Bewegungskoordination (Ataxie)\u003cbr\u003e\n- Drehschwindel\u003cbr\u003e\n- Geschmacksstörungen\u003cbr\u003e\n- Zittern\u003cbr\u003e\n- Ohnmachtsanfall\u003cbr\u003e\n- Sehstörungen, wie verschwommenes Sehen\u003cbr\u003e\n- Herzrhythmusstörung mit unregelmäßiger Schlagfolge\u003cbr\u003e\n- EKG-Veränderung (anormales EKG)\u003cbr\u003e\n- Pulsbeschleunigung\u003cbr\u003e\n- Bluthochdruck, der vorübergehend ist\u003cbr\u003e\n- Hitzewallungen\u003cbr\u003e\n- Kurzatmigkeit (Dyspnoe)\u003cbr\u003e\n- Durstgefühl\u003cbr\u003e\n- Juckreiz\u003cbr\u003e\n- Nesselausschlag (Urtikaria) durch Medikamente\u003cbr\u003e\n- Spontan auftretende (Schleim-) Haut-Schwellung (Angioödem)\u003cbr\u003e\n- Gesichtsödem\u003cbr\u003e\n- Geschwollene Zunge\u003cbr\u003e\n- Rachenödem\u003cbr\u003e\n- Hautausschlag\u003cbr\u003e\n- Schwitzen (Hyperhidrose) durch Medikamente\u003cbr\u003e\n- Verspannung von Muskeln\u003cbr\u003e\n- Muskelschwäche\u003cbr\u003e\n- Gesichtsschmerz\u003cbr\u003e\n- Muskelschmerzen\u003cbr\u003e\n\u003cbr\u003e\nBemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.\u003cbr\u003e\n\u003cbr\u003e\nFür die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eWichtige Hinweise\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003e\u003cem\u003eWas sollten Sie beachten?\u003c\/em\u003e\u003cbr\u003e\n- Vorsicht: Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.\u003cbr\u003e\n- Bei dauerhafter Anwendung von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen auftreten, die durch das Schmerzmittel erzeugt werden. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, um zu verhindern, dass Ihre Kopfschmerzen chronisch werden.\u003cbr\u003e\n- Vorsicht bei Allergie gegen Benzoesäure und ähnliche Stoffe!\u003cbr\u003e\n- Vorsicht bei Allergie gegen Maisstärke!\u003cbr\u003e\n- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.\u003cbr\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eDosierung und Anwendungshinweise\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eZur Akutbehandlung - einmalige Gabe:\u003cbr\u003e\nErwachsene | 1-2 Tabletten | 1-2 Tabletten | zu Beginn des Anfalls\u003cbr\u003e\nInnerhalb von 24 Stunden darf nur bei Wiederauftreten der Symptome eine 2. Dosis frühestens nach 2 Stunden gegeben werden.\u003cbr\u003e\nHöchstdosis: Eine Dosis von 4 Tabletten pro Tag sollte nicht überschritten werden.\u003cbr\u003e\nPatienten mit einer Leber- oder Nierenfunktionsstörung: Sie müssen in Absprache mit Ihrem Arzt eventuell die Einzel- oder die Gesamtdosis reduzieren oder den Dosierungsabstand verlängern.\u003cbr\u003e\nBei gleichzeitiger Nahrungsaufnahme kann der Wirkungseintritt verzögert sein.\u003cbr\u003e\nDie Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.\u003cbr\u003e\n\u003cbr\u003e\n\u003cem\u003eArt der Anwendung?\u003c\/em\u003e\u003cbr\u003e\nNehmen Sie das Arzneimittel unzerkaut mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.\u003cbr\u003e\n\u003cbr\u003e\n\u003cem\u003eDauer der Anwendung?\u003c\/em\u003e\u003cbr\u003e\nDas Arzneimittel sollte nur einmalig pro Migräneanfall angewendet werden.\u003cbr\u003e\n\u003cbr\u003e\n\u003cem\u003eÜberdosierung?\u003c\/em\u003e\u003cbr\u003e\nBei einer Überdosierung kann es unter anderem zu Schwindel, Schläfrigkeit, Ohnmachtsanfall, Pulsverlangsamung, Erbrechen, Bluthochdruck und Herz-Kreislauf-Beschwerden kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.\u003cbr\u003e\n\u003cbr\u003e\nGenerell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.\u003cbr\u003e\n\u003cbr\u003e\nEine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eAufbewahrung\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003e\u003cem\u003eAufbewahrung\u003c\/em\u003e\u003cbr\u003e\n\u003cbr\u003e\nDas Arzneimittel muss vor Hitze geschützt aufbewahrt werden.\u003c\/p\u003e","brand":"HEUMANN PHARMA GmbH \u0026 Co. 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